Kohletransport
Der Kohletransport
Von der Entladung im Stummhafen bis hin zur Lagerung auf dem Kraftwerksgelände: Die Kohle wird immer in einem vollständig geschlossenen System aufbewahrt. Die Freisetzung von Kohlestaub wird dadurch komplett verhindert.
Für das geplante neue Kraftwerk werden pro Jahr etwa 2 Millionen Tonnen Steinkohle benötigt. Dazu werden pro Werktag ca. 4 Binnenschiffe im Kraftwerk entladen. Aufgrund der sehr guten Schiffsanbindungen zum Stummhafen kann die Steinkohle umweltfreundlich per Schiff über den Datteln-Hamm-Kanal zum Hafen gebracht werden. Bei Ausfall des Schiffstransports, z.B. durch Frost, erfolgt die Anlieferung ebenfalls umweltfreundlich über den Schienenweg. Anfallende Reststoffe der Rauchgasreinigung wie Flugasche und Gips werden möglichst per Schiff wieder abtransportiert. So wird der LKW-Verkehr am und um den Standort auf ein Minimum reduziert.
Die eingesetzte Verbrennungstechnologie ist eine an die Steinkohle optimal angepasste, langjährig bewährte Verbrennungstechnologie nach dem neuesten Stand der Technik. Zur Erreichung eines größtmöglichen Wirkungsgrades wird die Anlage mit überkritischen Dampfparametern gefahren. Für die Rauchgasreinigung kommt eine mehrstufige Abgasbehandlung zum Einsatz. Diese Technologie sichert die Abscheidung der Schadstoffe und damit die uneingeschränkte Einhaltung der Emissionsgrenzwerte der 13. BImSchV.
Darüber hinaus wird die Steinkohle überwiegend per Schiff angeliefert. Nur bei Bedarf ist auch eine Anlieferung per Bahn möglich und vorgesehen. Die Entladung der Schiffe erfolgt weitestgehend staubfrei und gelangt über eingehauste Fördereinrichtungen in die drei Kohlesilos. Die Kohle wird vollständig geschlossen in Silos zwischengelagert. Dadurch werden Belastungen durch Staubemissionen praktisch ausgeschlossen.
