Emissionen
Vermeidung schädlicher Emissionen
Die von uns geplante Anlage wird entsprechend der 13. BImSchV zum Schutze des Menschen und der Güter ausgeführt. Das neue Steinkohlekraftwerk in Lünen hält nicht nur sämtliche Emissionsgrenzwerte Jahresmittelwerte) ein, sondern übererfüllt die strengen Auflagen sogar deutlich – das haben gesetzlich vorgeschriebene Vorbelastungsmessungen ergeben.
Bei jedem Verbrennungsbetrieb werden Luftschadstoffe freigesetzt. Doch Trianel setzt im neuen Kraftwerk auch bei der Rauchgasreinigung und –entschwefelung modernste Technik ein und verringert die Emissionen damit auf ein Minimum. Die Berechnungen der zu erwartenden zusätzlichen Immissionen durch das neue Steinkohlekraftwerk ergeben so niedrige Werte, dass diese Zusatzbelastung als nicht relevant eingestuft werden kann. Die berechneten Zusatzbelastungen beziehen sich dabei immer auf die jeweils ungünstigste Situation im Untersuchungsgebiet und die maximal zulässigen Emissionen (Grenzwertbetrachtung). Die für eine Genehmigung festgelegten Grenzwerte bei Schadstoffen wie Schwefel- und Kohlendioxid, Stickoxid, Staub und Furanen werden immer eingehalten. Im Normalbetrieb werden die tatsächlichen Emissionen und damit die Zusatzbelastung deutlich niedriger liegen.
Am Schornstein des Kraftwerks sind Sensoren angebracht, mit denen die Emissionen rund um die Uhr aufgezeichnet werden. Die Abgaswerte werden mittels der so genannten EFÜ (Emissions-Fernüberwachung) online an die Bezirksregierung übertragen. Mitarbeiter in der Messwarte und unabhängige externe Stellen der Bezirksregierung Arnsberg überwachen diese Daten rund um die Uhr. Eventuelle Überschreitungen der genehmigten Grenzwerte werden somit umgehend festgestellt und behoben. Der Schutz der Anwohner vor gesundheitsgefährdenden Emissionen ist somit jederzeit gewährleistet.
